In den letzten Jahren wurden Pflegekinder mit den unterschiedlichsten Formen der Behinderung und chronischen Erkrankungen in Pflegefamilien aufgenommen. Hierzu gehören Kinder mit folgenden Merkmalen:
- Körperliche, geistige und Mehrfachbehinderung
- Schwere Hirnschädigungen
- Hydrozephalus/Mikrozephalus
- Spina Bifida
- Chromosomenanomalien, wie zum Beispiel Down-Syndrom
- Cerebrale Bewegungsstörungen
- Epilepsien
- FASD
- Schwere Organfehlbildungen
- Hör-, Seh-, und Sprachbehinderungen
Die Herausforderungen für Pflegefamilien, die solche Kinder aufnehmen, sind extrem hoch, die positiven Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder ebenfalls. Vielen Pflegekindern mit Behinderung geht es im Laufe er Zeit immer besser, bis dahin, dass sondierte Kinder schlucken lernen und beatmete Kinder einen eigenen Atemrhythmus finden und keine maschinelle Unterstützung mehr benötigen.[1]
[1] Vgl. Breuel, Stefan (o.J.): Jedes Kind ist anders und besonders. Krankheitsbilder bei den Pflegekindern. In: Zentraler Fachdienst, S. 18f.