Im Bereich der inklusiven Sprache hat sich in den letzten Jahren viel getan. Folgende Ausdrücke sollten verwendet werden:
- Eine Person mit Behinderung
- Autist/Autistin
- Behinderung
- Gehörlos
- Er/sie hat eine Behinderung
- Rollstuhlfahrer/Rollstuhlfahrerin
- Neurotypisch
- Barrierefrei
- Person, die Trisomie 21 hat[1]
Grundsätzlich ist es am besten, das Gegenüber nach den für sie oder ihn passenden Begrifflichkeiten zu fragen. Drüber hinaus können folgende Tipps hilfreich sein, um eine angemessene Sprache zu finden:
- Spezifisch beschreiben: Behinderung können sich bei verschiedenen Personen sehr unterschiedlich darstellen. Am besten ist es, sich konkret auf die angesprochene Person zu beziehen und die Benennungen selbstkritisch auf stereotype Vorstellungen zu überprüfen.
- Den Menschen in den Mittelpunkt stellen: Man besten vermeidet man Substantive wie „die Behinderten, die Blinden“ ganz, denn das täuscht vor, es gäbe eine homogene Gruppe.
- Nicht romantisieren: Heldinnen und Helden sowie Opferrollen sollten vermieden werden. Menschen mit Behinderung meistern nicht automatisch „tapfer“ ihren Alltag. Auch sollten keine grundsätzliche Lebensfreude oder ein grundsätzlicher Leidensdruck unterstellt werden.[2]
[1] Amnesty International (2021): Leitfaden inklusive Sprache. URL: https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/inklusive-sprache/inklusive-sprache-uebersicht/leitfaden-inklusive-sprache-de.pdf (zuletzt aufgerufen am 14.03.2026), S. 10.
[2] Friedrich-Alexander-Universität – Büro für Gender und Diversity (o.J.): Diskriminierungsfreie und inklusive Sprache. URL: https://www.gender-und-diversity.fau.de/diversity/inklusion-an-der-fau/diskriminierungsfreie-und-inklusive-sprache/ (zuletzt aufgerufen am 21.04.2026).